Mein gemaltes Paradies als unbewegte Welt in Bildern

von Pierre Heinecke vom 05. Dezember 2021 bis 29. Januar 2022. Szenische Lesung begleitet von der BandAue am 29. Januar 2022 um 11 Uhr.

Blick in die Ausstellung

Pierre Heinecke ist seit 2015 Teilnehmer in der AuE-Kreativschule und zeigt in seiner ersten Einzelausstellung künstlerische Arbeiten der letzten Jahre.
„Beim Malen und Gestalten entdecke ich mehr und mehr – oft durch Zufall, etwas von mir selbst, das mich innerlich befriedigt und erfüllt.“ 
Pierre Heinecke *31. Mai 1957 in Hannover ist neben seinen jüngeren Geschwistern Marc und Francoise zweisprachig aufgewachsen. 1978-1984 Jurastudium in Göttingen, anschließende Lehre als Anwaltsgehilfe in der Kanzlei seines Vaters. 
Während mehrerer Aufenthalte in psychiatrischen Behandlungen entdeckte Pierre im Rahmen der Ergotherapie seine künstlerische Neigung und Spaß am Malen und Töpfern. Seit 1991 Mitglied im Verein Psychiatrie-Erfahrener Hannover (VPE e.V.), dem Landesverband und Bundesverband. Seit 2015 Teilnehmer in der künstlerischen Tagesstätte AuE (Ausdruck und Erleben).
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der artothek oder nach Vereinbarung zu besuchen. 
Die AuE-Kreativschule für Ausdruck und Erleben e.V. wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, Menschen mit psychischer Beeinträchtigung einen Ort zu bieten, ihr künstlerisches Talent ganzheitlich zu entfalten und über die Kunst Teil zu haben am öffentlichen Leben. www.aue-kreativschule.de

GESPRÄCHE UNTER FREMDEN

Dialogische Begegnung mit Goran Stevanovic (Akkordeon) und Anne Brömme (Zeichnerische Improvisation) vom 19. Februar bis 20. März 2022. 

Foto: Jo Tietze

Herzliche Einladung zur Live-Performance und Künstlergespräch am 06. März um 16 Uhr.
Fremdsein, Anderssein, Gegenübersein. Zwei unter-schiedliche Medien begegnen sich. Über den Kontakt zwischen Künstlerin und Musiker entsteht Impuls und Dialog, Bewegung und Klang.
Schöpferisches wird im Raum hörbar und auf dem Papier sichtbar. Es entstehen musikalische und bildnerische Kontraste, Überlagerungen, Harmonien und Disharmonien. Es antworten sich Melodie und Linie, Rhythmus und Struktur – Konsonanz, Dissonanz und Farbe. Klangliche und bildnerische Elemente treffen aufeinander. Es entsteht eine neue Art von Konzentration, Intensität und Verdichtung.
Was bedeutet es nonverbal, mit unterschied-lichen Mitteln zu kommunizieren und im Gespräch zu sein? Wie antworte ich, mit meinen Mitteln auf das Fremde, das Andersartige?
GEPRÄCHE UNTER FREMDEN — ein Kunstprojekt, ein Forschungsfeld. Ausgangspunkt werden musikalisch-bildnerische Begegnungen und Improvisationen sein. Innerhalb des Projektes soll eine Art Katalog, eine Sammlung von Filmen entstehen, die GESPRÄCHE UNTER FREMDEN aufzeichnen und das Forschungsfeld erlebbar machen.
Als Abschluss des Projektes ist eine Ausstellung in den Räumen der Artothek Hannover vereinbart. In dieser Veranstaltung wird das Projekt GESPRÄCHE UNTER FREMDEN sichtbar, hörbar, und innerhalb der Performance erlebbar. Die Ausstellung zeigt die entstandenen Filme und großformatigen zeichnerischen Improvisationen. 

 UNSER HYGIENEKONZEPT

  • Natürlich besteht während der gesamten Ausstellungs- und Besuchszeit eine Maskenpflicht.
  • Ein Mindestabstand zwischen unterschiedlichen Haushalten von 1,5 m ist einzuhalten. In den geschlossenen Räumlichkeiten achten wir stets auf ausreichende Belüftung.
  • Gewährleistung, dass die maximale Besucher*innenzahl von 10 Personen in den Ausstellungsbereichen zu keinem Zeitpunkt überschritten wird.
  • Ausreichend Desinfektion und Möglichkeiten seine Hände zu waschen, stehen bereit.